Sonntag, 31. Juli 2011
Motörhead
Motörhead

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Donnerstag, 19. Mai 2011
Mit der Geringschätzung künstlerischer Äußerungen
beginnt ein Prozeß, der bei der Barbarei der Kulturlosigkeit endet. Man darf nicht unterschätzen, mit welchem psychischen Aufwand Kunstwerke jeglicher Art gewonnen werden.
Mit der Geringschätzung künstlerischer Äußerungen

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Freitag, 4. März 2011
Schaffende
Sind Schaffende einsam? Wenn sie wirklich Neues schaffen, treffen sie wie selbstverständlich auf diejenigen, die dem Altbewährtem anhängen. Nur. Das Altbewährte kann sich maskieren und selbst als das Neuste ausgeben.
Schaffende sind einsam. Sie gehen einen unbekannten Weg. Die Masse, die sich im Gestrigen suhlt, hat nur Verachtung und Dreckschleudern zu Hilfe.
Insofern ist jeder Künstler, der diesen Titel verdient, ein einsamer Held, der die Gesellschaft letztendlich doch bewegt.
Widerstand ist zwecklos.
Schaffende

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Dienstag, 11. Januar 2011
Jürgen Kramer "Garten der Wildnis", Öl usw., 2 - 2011
30 x 40cm

Jürgen Kramer "Garten der Wildnis", Öl usw., 2 - 2011

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Dienstag, 22. September 2009
Perotinus
Perotinus

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Freitag, 19. Juni 2009
Bin wieder da.
Woran ich gerade arbeite? An der Vision des Sternenmenschen in einem seelischen, ausdrücklich nichtesoterischen Sinn.
Bin wieder da.

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Freitag, 20. Februar 2009
Gott ist tot?
"Offenkundig, unübersehbar tritt in diesem Jahrhundert trotz aller gegenteiligen Beteuerungen zu Tage, daß die europäische Menschheit sich anschickt, ohne Gott zu leben, dass sie Gott de facto nicht mehr braucht, sondern die Welt selbst in die Hand nimmt. Sie hat Gott nötig gehabt; sie meint, ihn nun nicht mehr nötig zu haben: "Wir haben ihn getötet - ihr und ich! wir alle sind seine Mörder!" - so nennt das der "tolle Mensch". Was er, was Nietzsche seiner Generation - mindestens ihr - voraushat, ist, dass er mit ungeheurer Schärfe die Konsequenzen dieses Gottesmordes übersieht: den Zusammenbruch aller Werte nämlich, die letztlich ihren Haftpunkt im Begriff "Gott" gehabt haben:
"Was taten wir, als wir diese Erde von ihrer Sonne losketteten? Wohin bewegt sie sich nun? Wohin bewegen wir uns? Fort von allen Sonnen? Stürzen wir nicht fortwährend? Und rückwärts, seitwärts, vorwärts, nach allen Seiten? Gibt es noch ein Oben und ein Unten?" Und in der nächsten Frage dann begegnet jenes Stichwort, das mit Nietzsches Namen seither unlöslich verbunden bleiben wird: "Irren wir nicht durch ein unendliches Nichts?" - das "Nichts", das die Menschen des folgenden zwanzigsten Jahrhunderts verschlingen wird; Friedrich Nietzsche wird der große Diagnostiker, ja der Prophet des Nihilismus.
Freilich einer der Angst hat. "Das Heiligste und Mächtigste, was die Welt bisher besaß, es ist unter unsern Messern verblutet - wer wischt das Blut von uns ab? Mit welchem Wasser können wir uns reinigen? Welche Sühnefeiern, welche heiligen Spiele werden wir erfinden müssen? Ist nicht die Größe dieser Tat zu groß für uns?" Der Nihilismus ist keine Lebensform, für Nietzsche jedenfalls nicht, und all seine Philosophie seither, seine Visionen, seine Predigt, seine Verkündigung ist nichts weiter als der Versuch, den in seinem Konsequenzen durchschauten Nihilismus aus eigener Kraft zu überwinden - ob nun Stichwort "Übermensch" heißen mag, "amor fati" oder "Ewige Wiederkunft"."
Hermann-Peter Eberlein, Flamme bin ich sicherlich! Friedrich Nietzsche, Franz Overbeck und ihre Freunde. Köln 1999, 274
Gott ist tot?

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Dienstag, 30. Dezember 2008
Zum Jahreswechsel: Hölderlins "Mnemosyne"
Friedrich Hölderlin
Mnemosyne (griechisch Mνημοσύνη; von μνήμη mnēmē, „Gedächtnis“; vergleiche lateinisch memoria)


Mnemosyne.|
| Reif sind, in Feuer getaucht, gekochet
Die Frücht und auf der Erde geprüfet und ein Gesez ist
Daß alles hineingeht, Schlangen gleich,
Prophetisch, träumend auf
Den Hügeln des Himmels. Und vieles
Wie auf den Schultern eine
Last von Scheitern ist
Zu behalten. Aber bös sind
Die Pfade. Nemlich unrecht,
Wie | Rosse, scheu und feucht durch| gehn die gefangenen
Element’ und alten
Geseze der Erd. Und immer
Ins Ungebundene gehet eine Sehnsucht. Vieles aber ist
Zu behalten. Und Noth die Treue.
Vorwärts |wagend aber oder | rükwärts wollen wir
Nicht sehn. Uns wiegen lassen, wie
Auf schwankem Kahne der See.|
| Es will uns aber geschehen, um
Die warme Scheue
Abzulegen, an der Leber
Ein linkisches.| | Jo Bacche,
Daß sie lernen der Hände Geschik
Samt selbigem,|
|Gerächet oder vorwärts. Die Rache gehe
Nemlich zurük.| | Denn über der Erde wandeln
Gewaltige Mächte,
Und es ergreiffet ihr Schiksaal,
Den der es leidet und zusieht,
Und ergreifft den Völkern das Herz.| | Denn wenn
Ein Streit ist über Menschen am Himmel und gewaltig
Die Monde gehn, so redet
Das Meer, und | der Drach vergleicht

Der Natur Gang und Geist und Gestalt.| Zweifellos
Ist aber Einer. Der
Kann täglich es ändern. Kaum bedarf er
Gesez, wie nemlich er
Bei Menschen bleiben soll| und die Schrift tönt Echo
Und es tönet das Blatt. Es möchten aber
Viel Männer da seyn, wahrer Sache.
Eichbäume wehn dann neben
Den Birnen.| Denn nicht vermögen
Die Himmlischen alles. Nemlich es reichen
Die Sterblichen eh’ an den Abgrund.
Also wendet es sich
Mit diesen. Schön ist
Der Brauttag, bange sind wir aber
Der Ehre wegen. Furchtbar gehet
Es ungestalt, wenn Eines uns
Zu gierig genommen.| Lang ist die Zeit,
Es ereignet sich aber
Das Wahre.
Wie aber liebes? Sonnenschein
Am Boden sehen wir und trokenen Staub
Und heimatlich die Schatten der |Wälder und es blühet
An Dächern der Rauch, bei alter Krone
Der Thürme, friedsam; gut sind nemlich,
Hat gegenredend die Seele
Ein Himmlisches verwundet, die Tageszeichen.
Denn Schnee, wie Majenblumen
Das Edelmüthige, wo
Es seie bedeutend, glänzet auf der grünen Wiese|
| Der Alpen, hälftig
Da, vom Kreuze redend, das gesezt
Ist unterwegs einmal
Gestorbenen, auf hoher Straß’
Ein Wandersmann geht zornig,

Fern ahnend mit
Dem andern, aber was ist diß?
Am Feigenbaum ist mein
Achilles mir gestorben,
Und Ajax liegt
An Grotten der See,
An Bächen, benachbart dem Skamandros. |
| An Schläfen Sausen einst, nach
Der unbewegten Salamis steter Gewohnheit,
In der Fremd’, ist groß
Ajax gestorben. Patroklos aber in des
Königes Harnisch. Und es starben
Noch andere viel. Am Kithäron aber lag
Elevtherä, der Mnemosyne Stadt. Der auch als
Ablegte den Mantel Gott, das abendliche nachher löste
Die Loken. Himmlische nemlich sind
Unwillig, wenn eines nicht die Seele schonend sich
Zusammengenommen, aber es muß doch; dem
Gleich fehlet die Trauer.
Zum Jahreswechsel: Hölderlins "Mnemosyne"

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Sonntag, 28. Dezember 2008
Deutsche Romantik

Eine grandiose Erfahrung!

Den halben Tag Beethovens fünf Klavierkonzerte gehört (Kempff). Besonders der zweite Satz des 5. ist rein romantisch. Hier:


Eines Tages wird man die historische Romantik als deutsche Renaissance entdecken.
Deutsche Romantik

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Sonntag, 23. November 2008
Was ist überhaupt los?
Für das was aktuell die Befindlichkeit eines Teils der Leute betrifft, gibt es ein populäres Ausdrucksmittel, das wahrer ist, als das meiste Politikergeschwätz. Es ist die populäre Musik, auch Pop-Musik und Rock-Musik genannt. Ich sage das hier so klugschwätzerisch, um zu begründen, warum hier zur Zeit des öfteren Videos gepostet werden.

Also:

"Was ist so los?"

Z.B.: "Burning Inside" (Ministry):

Was ist überhaupt los?

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